Die größte
Rhododendronschau Europas

17. bis 26. Mai 2014

Schnitt

Manche Rhododendron-Sorten (‘Cunningham’s White’, ‘INKARHO-Dufthecke’) sind sehr schnittverträglich, so dass sie sich bei passendem Standort auch als Heckenpflanze eignen. Allgemein sollten Rhododendron aber nicht geschnitten werden, damit sie ihre volle Schönheit und Blütenfülle entfalten können. Einzelne störende Triebe können natürlich zu jeder Zeit entfernt werden. Bei sehr großen Pflanzen stellt sich aber manchmal die Frage, ob ein Rückschnitt möglich ist. Ein Rhododendron verhält sich anders als ein Blütenstrauch (z.B. Forsythie), der problemlos stark zurückgeschnitten werden kann und nach diesem Rückschnitt sogar noch deutlich kräftiger austreibt. Rhododendron sollten nur dann stark zurückgeschnitten werden, wenn sie wüchsig, gesund und dicht belaubt sind. Der beste Rückschnitt-Termin ist März, vor der Blüte. Erfolgt der Rückschnitt im Mai nach der Blüte, reifen die im Sommer gebildeten, neuen Austriebe bis zum Winter häufig nicht genügend aus und können erfrieren. Der Austrieb aus dem alten Holz nach einem starken Rückschnitt ist für die Rhododendron-Pflanze ein “Kraftakt”, sie sollte daher 2 – 3 Jahre vor oder nach dem Rückschnitt nicht verpflanzt werden. Bis solch eine Pflanze sich wieder zu voller Schönheit entwickelt hat, dauert es allerdings einige Jahre, so dass vor dem Rückschnitt erwogen werden sollte, einen zur “grünen Wand” gewachsenen Rhododendron aufzulichten statt zurück zu schneiden und eine Unterbepflanzung (z. B. mit Stauden) anzulegen.

Nach der Blüte sollten die Samenstände ausgebrochen werden, die sich aus den abgeblühten Blütenständen bilden . Dadurch geht mehr Kraft in den neuen Austrieb, und der Blütenansatz für’s nächste Jahr wird verbessert. Können die Samenstände nicht entfernt werden (z. B. bei großen Pflanzen), schadet das der Pflanzengesundheit aber nicht.

Öffnungszeiten: 9:00 – 19:00, 19:30 – 23:00 Uhr, Gewerbeschau bis 19:00 Uhr