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Laway und La Kejoca in der St. Petri-Kirche

Donnerstag, 17.5.2018 um 19.30 Uhr

„Spring in de Sünn“ mit LAWAY und La Kejoca
Plattdeutsche Lieder, Friesenfolk, Weltmusik & New Country

Zwei Bands haben sich zu einem gemeinsamen Ensemble zusammengeschlossen und präsentieren Weltmusik mit norddeutschen Einflüssen in einem ganz besonderen Konzertprogramm. Plattdeutsche Lieder, Traditionelle Tanzmusik, Lieder aus unterschiedlichsten Kulturräumen fließen zusammen und verschmelzen zu einem wunderbaren Konzerterlebnis. Norddeutsche Musik aus fünf Jahrhunderten trifft auf ibero-europäische und lateinamerikanische Elemente, jüdische Musik auf handfesten Friesenfolk.

Das Trio La Kejoca sind drei außergewöhnlichen Musiker Keno Brandt, Carmen Bangert und Jonas Rölleke, die sich an der Robert-Schuhmann-Musikhochschule in Düsseldorf kennen gelernt haben, begeistern mit druckvollen Country-Songs, die mit den hierzulande noch gängigen Cowboyboots- und Flanellhemd-Klischees aufräumen. Traditionelle Folksongs und Balladen, ob nun europäischer oder lateinamerikanischer Herkunft gehören ebenso zum Repertoire. Dass sich ihre Wurzeln über den halben Erdkreis erstrecken (Bolivien, Portugal und Friesland) zeigt sich in ihrem ganz eigenen Sound, der Singer-Song-writer-Elemente gekonnt mit Folktunes und anderen Genres verbindet. Zu Weihnachten 2016 ist die erste CD des Trios „Fade in“ beim Label ARTyCHOKE artist productions erschienen.

LAWAY fasziniert seit Jahren mit der besonderen Mischung aus handgemachter Folkmusik, tiefgehenden Songtexten, traditionellen Melodien und Liedern, die Stärke, Hoffnung und den Blick nach vorn beinhalten. Bandleader Gerd Brandt mit Gitarre und seiner ausdrucksvollen Stimme und der Multiinstrumentalist Jörg Fröse sind noch von der alten Formation dabei. Begleitet werden sie von La Kejoca u.a. mit Geige, Drehleier, irischer Low-Whistle, Keyboard und Bass, die die LAWAY-Arrangements bereichern. LAWAY und Bandleader Gerd Brandt wurden in der fast 40-jährigen Bandgeschichte mit vielen Kulturpreisen und Auszeichnungen bedacht, besonders für das Engagement zum Erhalt der plattdeutschen Sprache Norddeutschlands, darunter der NDR-Nachwuchs-Preis für plattdeutsche Liedermacher (1980), Preis der Deutschen Schallpalttenkritik (1983), den Bad Bevensen Kulturpreis für niederdeutsche Liedermacher (2003), dem Wilhelmine-Siefkes-Preis der Stadt Leer (2014) und die Ubbo-Emmius-Medaille der Ostfriesischen Landschaft. LAWAY hat insgesamt 12 Tonträger veröffentlicht, die sich oftmals einem thematischen Schwerpunkt widmen. Seit 1996 hat die Gruppe siebenmal die Musik zu den STÖRTEBEKER-FREILICHTSPIELEN im ostfriesischen Marienhafe entwickelt und dort jeweils live vor 20.000 Beuschern aufgeführt.

Die fünf Musiker haben 2016 bereits gemeinsam die neue Laway-CD MOIN mit dem Motto-Song zum 7. Ostfriesischen Kirchentag „Weil wir Hoffnung haben“ eingespielt. Für das Konzept-Album „As Gotteshusen brannt hebben“ aus dem Projekt „Die Reise ins jüdische Ostfriesland“
wurde LAWAY im Sommer 2016 für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.